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28.06.2019 Jolle auf der Elbe gekentert - Personen im Wasset

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 Jolle gekentert – zwei Personen im Wasser“ lautete die Einsatzmeldung am 27.06.2019 um 18:46 Uhr.

Auf Anforderung der Leitstelle West in Schleswig-Holstein wurden auch die Wasserrettungskräfte aus dem Landkreis Stade alarmiert. Einsatzort war das Hauptfahrwasser der Elbe in Höhe Tonne 120/Hanskalbsand.

 
Bei auflaufendem Wasser und böigem Wind kentere die 4 m lange Jolle auf der Elbe. Versuche, die Jolle selbst aufzurichten, scheiterten. Passanten auf beiden Seiten der Elbe. sahen das Geschehen und setzen die Rettungskette in Gang. Da zunächst unklar war, ob die eingegangenen Notrufe einen oder mehrere Notfälle beschrieben, wurde Großalarm für die Rettungskräfte von DLRG und Feuerwehr aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein ausgelöst. Insgesamt 11 Rettungsboote der DLRG aus Horneburg, Buxtehude, Wedel-Holstein und Stade sowie den Feuerwehren aus Borstel, Stade und Wedel-Holstein zum Einsatzort.

Die Besatzung des Horneburger Rettungsbootes traf als erstes beim dem Havaristen ein und konnte diesen stabilisieren. Die Personen, die sich an das gekenterte Boot klammerten, könnten aus dem Wasser gerettet und von der ebenfalls zum Unglücksort gelaufenen Lühe-Schulau-Fähre aufgenommen und in Wedel an Land gebracht werden. Die Bergung er Jolle gestaltete sich aufgrund des hohen Wellengangs als sehr schwierig. Zunächst wurde der Havarist aus dem Hauptfahrwasser zur Elbinsel Hanskalbsand geschleppt, da zwei Kreuzfahrschiffe und ein Containerfrachter die Einsatzstelle passieren mußten. Am Strand wurde dazu ein Leck im Bootskörper festgestellt.

Auf Weisung der Wasserschutzpolizei Hamburg wurde die Jolle auf der Elbinsel an Land gebracht und gesichert. Der Eigner muss nun das havarierte Boot bei besserer Witterung bergen.  

 
Gegen 21 Uhr war der Einsatz beendet. Insgesamt waren rund 60 Helfer von Feuerwehr und DLRG vor Ort.