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08.06.2019 Nach Schiffskollision auf der Elbe 43 Personen von Havaristen gerettet

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Am gestrigen Nachmittag gegen 14:00 h wurden Einsatzkräfte der DLRG Horneburg/Altes Land zusammen mit Einheiten der DLRG aus den Ortsgruppen Stade, Buxtehude und Wedel (Holstein) nach einer Havarie auf der Elbe alarmiert.

Die Besatzung eines ca. 38 Meter langen sog. „Lotsenschoners“, die mit Gästen aus Hamburg auf der Elbe unterwegs waren, war bei einem Wendemanöver vor ein in Richtung Cuxhaven fahrendes Container-Feederschiff geraten und von dem Seeschiff gerammt worden. Dabei ging der Mast zu Bruch und Wasser drang in das Traditionsschiff aus Holz ein.

Zum Glück waren Einsatzkräfte der DLRG Stade und der Feuerwehr Stade wegen eine anderen Einsatzes bereits in der Nähe und konnten sofort eingreifen.

Währens zwei Rettungsboote der DLRG Stade den manövrierunfähigen Havaristen in die Schwinge schleppten, nahm die Stader Feuerwehr erste Verletzte auf und führte die Sichtung der betroffenen Personen vor.

In der Schwinge wurden dann sämtliche 43 Personen, die sich an Bord befanden, mit den Booten der zwischenzeitlich angerückten Einheiten von Bord an Land gebracht werden. Sie wurden registriert und konnten sich später nach ihrer Betreuung durch den Rettungsdienst aus den Räumlichkeiten der Wasserschutzpolizei Stade um ihre Rückreise nach Hamburg kümmern.

Sieben Personen wurden bei der Havarie verletzt und mussten mit dem Hamburg Rettungshubschrauber Christoph 29 und den nach dem Einsatzstichwort „Massenanfall von Verletzten“ eingesetzten 11 Rettungswagen vom Rettungsdienst und Bereitschaft des DRK, der DOW-Werkfeuerwehr und der JUH Stade unter der Leitung von vier Notärzten vom Rettungshubschrauber, aus dem LK Stade und dem LK Rotenburg in Krankenhäuser nach Stade und Hamburg eingeliefert werden.

Mit den Seilwinden der DLRG-Gerätewagen aus Horneburg, dem Taucherfahrzeug Stade sowie den Rüstwagen des 1. Zuges der Feuerwehr Stade und der DOW-Werkfeuerwehr wurde der Havarist im Fahrwasser der Schwinge gehalten.

Tauchpumen der DLRG aus Horneburg, Stade und der Feuerwehr Stade wurden an Bord gebracht und erste Pumpmaßnahmen durchgeführt. Durch den starken Wassereinbruch mussten die Arbeiten dann aber leider erfolglos eingestellt werden, das Schiff sank auf den Grund.

Um evtl. auslaufenden Betriebsstoffe aufzufangen, wurde der Ölwehrzug der Landkreisfeuerwehr eingesetzt und eine Ölsperre um den Havaristen gelegt.

Taucher der DLRG aus Stade, Buxtehude und vom 1. Zug der Feuerwehr Stade standen bereit, um evtl. Taucharbeiten durchführen zu können.

Die Wasserschutzpolizei Hamburg übernahm die Ermittlungen zur genauen Unfallursache und das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt aus Hamburg die Koordination der Sicherungsarbeiten und den in den nächsten Tagen anlaufenden Bergungsarbeiten.